Geschäftsführungsebene · Region Freiburg · KMU bis ca. 50 Mitarbeitende
Hier geht es um Führung.
Nicht um Prozesse. Nicht um Motivation.
Unternehmen scheitern selten an Strukturen. Häufig scheitern sie an unwirksamer Führung. Ich arbeite mit Geschäftsführern und Inhabern, wenn Verantwortung verschwimmt, Entscheidungen vermieden werden und Qualität trotz Einsatz stagniert.
Worum es konkret geht
Die Lage wird oft falsch beschrieben
Viele Unternehmen beschreiben ihre Situation so:
- Prozesse greifen nicht mehr
- Mitarbeiter ziehen nicht mit
- Führungskräfte sind überlastet
- Qualität lässt nach
- Die Stimmung ist angespannt
Die Ursache liegt dabei oft nicht im System. Sondern darin, dass Führung zwischenmenschlich ihre Wirkung verloren hat. Das zeigt sich nicht im Organigramm. Sondern im Arbeitsalltag.
Wie sich das im Alltag zeigt
- Geschäftsführer sind fachlich stark, aber zwischenmenschlich schwer erreichbar
- Ehrlichkeit wird eingefordert und später sanktioniert
- Verantwortung ist formal geregelt, praktisch aber unklar
- Entscheidungen werden vertagt oder delegiert
- Mitarbeiter übernehmen Aufgaben, die nicht ihre sind
Das sind keine Zufälle. Das sind Führungsfolgen.
Haltung
Was hier nicht passiert
- keine Motivationstrainings
- keine Kommunikationsseminare
- keine Teamworkshops
- keine Wohlfühlformate
Nicht das, was beruhigt.
Warum ich das mache
Ich habe über 30 Jahre in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet – in verschiedenen Funktionen und Verantwortungsebenen. Darunter auch als Qualitätsmanager und Auditor.
Als Auditor konnte ich Zusammenhänge feststellen. Als Qualitätsmanager habe ich mit den Folgen ihrer Schwächen gearbeitet. Dabei zeigte sich immer wieder dasselbe Muster: Nicht fehlende Regeln waren das Problem. Sondern Führung, die zwischenmenschlich nicht mehr wirksam war.
Vorgehen
So arbeite ich
1. Beobachtung des Arbeitsalltags
Was passiert wirklich? Wo wird entschieden, wo wird vermieden, wo wird verschoben?
2. Gespräche ohne Namen, ohne Bewertung
Keine Einzelbewertungen. Keine Schuldzuweisung. Fokus auf Muster und Wirkung.
3. Verdichtung auf Wirkungsebene
Wirkungszusammenhänge statt Meinungen. Ursache statt Symptom.
4. Rückmeldung an die Geschäftsführung
Klare Rückmeldung auf Ebene der Verantwortung. Keine Nebenschauplätze.
5. Entscheidung: verändern oder lassen
Ich liefere keine Lösungen. Ich schaffe Entscheidungsfähigkeit.
Passung
Für wen das gedacht ist
Geeignet
- Geschäftsführer und Inhaber
- Unternehmen bis ca. 50 Mitarbeitende
- Bereitschaft, eigenes Führungsverhalten zu betrachten
Nicht geeignet
- Verlagerung von Verantwortung nach unten
- Bestätigung statt Klarheit
- kosmetische Maßnahmen
Aber häufig der einzige Weg, Struktur, Qualität und Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen.
Kontakt
Klärungsgespräch
Einstieg über ein Klärungsgespräch. Ziel: einordnen, worum es wirklich geht, und entscheiden, ob weitere Arbeit sinnvoll ist. Nicht mehr. Nicht weniger.